So groß die Sehnsucht der Heidenheimerinnen und Heidenheimer nach eine Innenstadt ist, in der man sich gerne aufhält: Nur wenige Menschen scheinen die Innenstadt besitzen, gestalten und finanzieren zu wollen (denn zumindest für Renovierungen und Instandhaltung braucht’s Geld!). Unternehmen und Privatbesitzer, Kirchen und Stadtverwaltung wollen oder können (ihre) Immobilien in der Innenstadt oft nicht mehr nutzen und in Stand halten.

So groß die Sehnsucht der Heidenheimerinnen und Heidenheimer nach eine Innenstadt ist, in der man sich gerne aufhält: Nur wenige Menschen scheinen die Innenstadt besitzen, gestalten und finanzieren zu wollen (denn zumindest für Renovierungen und Instandhaltung braucht’s Geld!). Unternehmen und Privatbesitzer, Kirchen und Stadtverwaltung wollen oder können (ihre) Immobilien in der Innenstadt oft nicht mehr nutzen und in Stand halten.

Besonders bitter: Wenn wegen Lehrstand keine Miete mehr reinkommt, kann davon weder Instandhaltung, noch Altersvorsorge bezahlt werden. Über kurz oder lang gehen dann Immobilien an Eigentümer außerhalb der Stadt, die natürlich ganz anders handeln als Menschen vor Ort. Dann werden andere Spiele gespielt…!

Stadtspaziergang durch die Heidenheimer Innenstadt: Start vor Leerstandsimmobilie

Das ist kein Heidenheimer Phänomen: Auch andernorts haben die Handelsflächen auf der „Grünen Wiese“ und der Online-Handel die Innenstädte angezählt (in den Stadtteilen erfolgt Nahversorgung lange schon über Lieferdienste oder Autofahrten – nicht mehr über lokale Nahversorgung). Märkte und Einzelhandel, so sind sich viele Expertinnen und Experten einig, spielen nicht mehr die Erste Geige in dem Orchester, das Innenstädte für die Menschen attraktiv gestaltet (Video-Statement dazu → hier).

Was tun?

  • Erster Schritt:
    Wir haben ein Leerstands- und Potentialkataster für die Heidenheimer Innenstadt erstellt und wollen es gemeinsam mit Anliegerinnen und Anliegern stetig verbessern (aktueller Stand → hier)
  • Zweiter Schritt:
    Mit Interessierten entwickeln wir Ideen und Konzepte für ergänzende Nutzungen über Handel hinaus und laden Mitwirkende dazu ein, beispielsweise zur → Platz-Platzbörse (derzeit im Aufbau).
    Ziele: lebendige Innenstadt; Immobilien werden im Sinne der Menschen genutzt; nicht zu viele Immobilien in Heidenheim geraten in die Hände auswärtiger Immobilienbesitzer/-fonds, die erfahrungsgemäß nicht zum Wohle der Stadt kalkulieren und agieren
  • Dritter Schritt:
    Konzepte / Geschäftsmodelle so erfolg- und ertragreich umsetzen, dass zuerst die Mitglieder der Bürgergenossenschaft gestalten und profitieren, weil reine Konsumenten und Trittbrettfahrer nichts beitragen

Wir freuen uns über Mitwirkende: Kontakt → hier

Veranstaltungen zum Thema → hier